Lassen Sie sich Ihr persönliches Gedicht über die Vorweihnachtszeit, Advent oder Weihnachten verfassen

Wie stellen Sie sich Ihr persönliches weihnachtliches Gedicht vor?
Anders, außergewöhnlich, behaglich, besonders, charakteristisch, echt, einfallsreich, einfühlsam, einzigartig, familiär, friedlich, gedankenreich, gemütlich, geruhsam, ideenreich, individuell, kreativ, neu, optimistisch, originell, passend, persönlich, phantasievoll, prägnant, sonnig, stimmungsvoll,  traditionell, treffend,  verschneit, verzaubernd, weihnachtlich, winterlich...oder…?


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-

 
Weihnachtsgedichte - in diesem geht es um Tradition und Konsum

 
Glitzerstaub und Sternenglanz

Es naht heran die Weihnachtszeit…

seid ihr alle schon bereit?!

Mich tut’s jedenfalls mächtig schütteln,

wie die Ruprecht’s an uns rütteln.

 

Wahrlich wie mit Engelszungen

wird um unser Geld gerungen.

Da wird gesäuselt und geflötet -

und mir jeder Nerv getötet,

 

Denkst Du an Plätzchenduft und Lieder…?

Nein, alle Jahre wieder

geht es um die gleiche Masche:

wie leeren wir Euch die Geldbrieftasche?

 

Im Netz sitzt die Konsumtarantel,

versteckt unter dem deckenden Mantel,

als ob es ihr um Weihnachten ginge;

Uhren, Schmuck und Fingerringe,

 

Mixer, Wecker, Espressomaschine,

Duschkabine, Glasvitrine;

die nimmersatte Weihnachtsspinne

manipuliert uns ständig in ihrem Sinne,

 

spritzt Glitzerstaub und Sternenglanz

zum immergleichen Affentanz:

wir sollen nämlich alle denken,

worauf es ankommt beim Verschenken:

 

in diesem hemmungslosen Zyklus

geht es um Bonus, Luxus, Status.

In der entarteten Werbe-Lawine

mutiert man zur Gefühls-Ruine.

 

Mit ihrem klebrigen Geschwätz

sitzt die Spinne fett im Netz,

obwohl Werbefeldzug-Attiüden

schon lange manchen Geist ermüden:

 

denn wo man geht

und wo man steht

hagelt’s auf uns unerbittliche

goldbeglänzte Nadelstiche.

 

Man hetzt von Pontius zu Pilatus,

dabei geht’s gar nicht mehr um Jesus…

Wir reden uns gern selber ein,

alles ist richtig, ja, das muss so sein.

 

Also lautet der Beschluss,

dass jedes Ding auch mein sein muss,

weil’s schließlich auch der Nachbar hat -

man unterwirft sich dem Diktat.

 

Der Spinne gefällt’s, denn sie weiß

von unserem betäubenden Teufelskreis.

Doch jeder kann für sich selbst entscheiden:

Mach ich mit…? Oder lass ich es bleiben…?

 

Statt liebloser Konsum-Attacken

möcht’ ich lieber Plätzchen backen,

statt im Leuchtreklamegeflimmer

sitz’ ich lieber bei Kerzenschimmer…

 

möchte Stress und Zwang entrinnen –

mich auf WEIHNACHTEN besinnen,

mit Glitzerstaub und Sternenglanz -

ohne schnöden Firlefanz.



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