Verbunden mit einer kleinen Hommage an Goethe entstand dies Gedicht für das Stadtmagazin "RENDSBURGerLEBEN":
Mögen auch die Vorbereitungen noch so stressig sein - jeder kann sich glücklich schätzen, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben!
(Bei kommerziellem Interesse oder auch Nutzung/Verbreitung über Internetportale oder anderweitiger Absicht von Vervielfältigungen/Veröffentlichungen, z. B. Nachdruck in Hochzeitszeitungen o.ä. nehmen Sie bitte vorher Kontakt zu mir auf.)
"...und doch, welch Glück, geliebt zu werden!"
Wer will am schönsten Tag im Leben
nicht auch auf „Wolke sieben“ schweben…?
Doch ganz so einfach ist das nicht,
„warum“ sagt uns heut dies Gedicht:
Denn es gibt vieles zu bedenken:
…was können uns die Gäste schenken…?
…der Mann braucht manchmal Heldenmut …
…passt der Termin den Gästen gut…?
Und bei dem großen Aufgebot
entsteht zuweilen Atemnot:
die Kirche und das Standesamt,
die Dokumente allesamt,
wie steht’s mit Bräuchen und mit Spielen –
und den ganzen ander’n vielen
Dingen, die zu planen sind?
Und – schenkt der Himmel uns ein Kind?
Was ist mit der Hochzeitsmode…?
Die Frau stirbt manchmal kleine Tode,
und ist gar plötzlich schon erblasst,
wenn ihr das Kleid jäh nicht mehr passt…
Bald kommt er schon, der Liebesschwur –
doch sitzt dann auch die Hochfrisur?
Welches Styling? Welches Make-up?
Fragen, Fragen, nicht zu knapp.
Speisen, Weine, Tischplatzkarten,
auf die beste Freundin warten,
wo sind die Ringe, wo die Schuhe,
ja, hier sind sie, nur die Ruhe…
Mag auch all dies stressig klingen…
Bald hören alle Englein singen:
Wir wollen heut’ die Liebe feiern
mit Hochzeits- und mit Tränenschleiern,
mit großen Gefühlen, Freude und Hoffnung,
zum Auftakt neuer Lebensplanung,
nicht zu vergessen den strahlenden Blick….
denn… „lieben, Götter, welch ein Glück!“
Mein Gedicht über ein Gedicht -
warum ein persönliches Gedicht zur Hochzeit schöner ist...!
Stellen Sie sich bitte vor:
Sie als Hochzeitsgast, ganz Ohr,
warten, wie die ander’n Gäste,
was speziell zu diesem Feste
als Gedicht nun dargebracht.
Gerne hätten Sie gelacht
und sich mit dem Paar gefreut -
zusätzlich sich nicht gescheut,
Ihre Rührung anzuzeigen…
Allein - so sehr Sie dazu zu neigen -
beglückend war das Ganze nicht…
Denn das verlesene Gedicht
war nach dem ersten schönen Schein
dann leider doch sehr allgemein.
Abgeschrieben bei irgendwem,
das war nicht wirklich angenehm,
die Namen nur einfach ausgetauscht,
niemand war davon berauscht…
Vor Peinlichkeiten solcher Art,
hätten Sie das Paar bewahrt…
Wie man es besser machen kann?
Also, wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Lösung liegt in Ihrer Hand:
von mir gibt’s Hilfe, Rat und Beistand:
denn ein persönliches Hochzeitsgedicht
zaubert ein Lächeln in jedes Gesicht.
Ihr Wunschgedicht schreib’ ich für Sie
mit viel Gefühl und Phantasie!













